Dienstag, 19. September 2017

Herbstkind Sew Along 2017 #4

Ich bin schon faaaast fertig ...
meine Jacke ist erkennbar und es fehlt nur noch der Feinschliff
Oder bist Du noch mittendrin ... es fehlt noch hier und da was ...
und Du musst Dich etwas ran halten bis zum Finale ...

Ja, ich bin schon fertig! Dieses Jahr habe ich mir ein Projekt ausgesucht, dass ich in der Zeit des Sew Along auch tatsächlich fertig bekommen habe. Wollt ihr mal einen kleinen Blick drauf werfen?
Ich weiß, ich weiß. Viel ist da nicht zu sehen. Das Set in voller Schönheit bekommt ihr dann zum Finale zu Gesicht. Ich bin sehr zufrieden mit mir und freue mich schon auf eure Werke! Und an alle die noch mittendrin sind: Tschakka, ihr schafft das!

Bis bald ...
Eure Heike

verlinkt hierhin, hierhin und hierhin

Montag, 18. September 2017

Homöopathie für die Seele

Bevor ich schwanger wurde, war Homöopathie für mich nix als Humbug. Da ich durch meine Hebamme aber z.T. mit Globuli behandelt wurde, habe ich gemerkt, dass sowohl körperliche Beschwerden als auch psychosomatische Leiden sanft und ohne Nebenwirkungen mit Homöopathie geheilt werden konnten. Als Mama habe ich dann ebenfalls häufig auf Globuli zurückgegriffen.
Markus Wiesenauer hat als Facharzt langjährige Erfahrung auf dem Feld der Homöopathie. In seinem Ratgeber „Homöopathie für die Seele“ (zusammen mit Annette Kerckhoff) bietet er praktische Tipps für die individuelle Medikation.
Der Ratgeber widmet sich psychosomatischen Leiden, die oft durch die Anforderungen des Alltags entstehen: Anspannungen schlagen auf die Stimmung oder den Magen; Überlastung geht an die Nieren; Sorgen rauben den Schlaf. In solchen Fällen kann die Homöopathie helfen, die Selbstheilungskräfte anzuregen. Das richtige Homöopathikum kann Leiden gezielt mindern.
Der Ratgeber ist anschaulich illustriert und in der Serie „Erlebnis Gesundheit“ des Hirzel Verlags erschienen.

Bis bald ...
Eure Heike

Samstag, 16. September 2017

Käfer im Layerlook

Vor kurzem habe ich einen Aufruf von mommymade gesehen, in dem Designnäher u.a. für ihren Schnitt des Layerlook-Shirts gesucht wurden. Ich hab mich mal beworben und hatte das Glück, dass ich tatsächlich in die Designnährunde aufgenommen wurde.
Mein erstes Layerlook-Shirt ist genäht in Gr. 122 aus dem Bio-Jersey "Käferforschung" von Lillestoff. Kombiniert dazu habe ich einen Ringel in braun/beige, welchen ich - wie auch den Käferstoff - beim Lagerverkauf von Lillestoff gekauft habe. Die Innenkapuze war ein ausrangierter Pullover meiner Schwägerin.
Auf den beiden folgenden Fotos erkennt man deutlich den Lagenlook. Sämtliche Nähte sind in beige gecovert. Wie ihr den Lagenlook nähen könnt, ist im Ebook sehr schön beschrieben. An sich ist das Ebook mit viel Liebe zum Detail und sehr übersichtlich gestaltet, sodass ich es bedenkenlos weiterempfehlen kann.

Wahlweise kann das Layerlook-Shirt auch in der Kurzarm-Version und/oder mit Kängurutasche genäht werden. Und wenn ihr jetzt auch Lust bekommen habt, eure Kids mit einem coolen neuen Oberteil zu benähen, dann holt euch das Ebook (ACHTUNG: Hier bekommt ihr es nur noch für kurze Zeit zum Aktionspreis!).

Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 14. September 2017

Familienbande

Seit mittlerweile etwas mehr als einem Jahr leben wir als kleine Patchworkfamilie zusammen. Wir haben uns sehr gut eingelebt, fühlen uns wohl und haben schon viele Bekanntschaften und auch die ein oder andere Freundschaft geschlossen. Auch zwischen uns dreien harmoniert es. Kurzum - ich bin mit der Gesamtsituation mehr als zufrieden. ;)
Die Weihnachtsgeschenke waren letztes Jahr schnell verteilt. Für den kleinen Mann gab es ein größeres Teil von Lego und der große Mann durfte sich über einen Gutschein für einen Grillkurs freuen. Beide waren mit meiner Auswahl mehr als zufrieden. Trotzdem wollte ich noch was ganz persönliches nachlegen. Etwas, was unsere Zusammengehörigkeit als Familie unterstreichen sollte.
Als kleine Weihnachtsüberraschung für meine beiden Männer habe ich daher 3 (fast) identische Miros genäht. Ganz schlicht gehalten in hellem mint mit nur wenigen farbintensiveren Akzenten. Lediglich bei meiner Version habe ich im Taschenbereich mehr Farbe eingebracht. Die Nähte im Vorderteil sind jeweils in weiß gecovert.
Die beiden großen Miros passen ziemlich gut, lediglich der kleine Miro ist noch ein bisschen lang. Macht aber nix - da können wir wenigstens länger im Partnerlook gehen ... Die Fotos von meinem Miro sind übrigens auf der Insel Rømø entstanden. Dorthin hat uns ein Tagesausflug während unseres diesjährigen Sommerurlaubs an der Nordsee geführt und ich hab die Gunst der Stunde genutzt, gleich mal die längst überfälligen Fotos zu machen.

Bis bald ...
Eure Heike

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Dienstag, 12. September 2017

Nuria

Die ein oder andere von euch wird sicher schon gesehen haben, dass bei Farbenmix ein neuer Schnitt namens Nuria (für Kinder: Nurita) herausgekommen ist. Die liebe Nell von bienvenido colorido hatte vor kurzem zum Probenähen von Nuria aufgerufen und ich durfte sie als Teil ihres Teams unterstützen.
Nuria hat alles, was ein Ganz-Jahres-taugliches-Kleid braucht: Ärmellos, Kurzarm, Langarm, Flügelchen und verschiedene Ausschnitttiefen. Ich habe mich bei meiner bürotauglichen Variante für den tiefen Ausschnitt und kurze Ärmel entschieden.
Das Oberteil ist schmal geschnitten, die Taille etwas höher gelegt und das Rockteil schön ausgestellt, was dem Kleid eine besonders schicke Note verleiht. Der Ausschnitt - das "V" ist optional - kann mit Bündchen oder wie bei mir mit Beleg gearbeitet werden. Und keine Sorge - dank der prima Anleitung bekommt das jeder hin. Versprochen!

Bis bald ...
Eure Heike

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Freitag, 8. September 2017

Herbstkind Sew Along 2017 #3

Ich habe schon den Stoff gewählt ... bestellt ... oder er ist noch nicht da ... 

Habe mich für einen Schnitt entschieden ... oder kann mich nicht entscheiden ... 

Habe bereits das Schnittmuster gedruckt/abgemalt ... 

oder habe sogar schon den Stoff zugeschnitten

Stoff und Schnitt waren - wie bereits geschrieben - schnell gefunden; Schnittmuster des Hoodies war bereits vorbereitet, nur Indigo musste ich noch abpausen. Ich hab mich bei der Hose für Gr. 122/128 entschieden und war nach der Anprobe froh, dass sie nicht zu groß für Junior ist.

Stoffe sind bereits zugeschnitten und z.T. habe ich auch schon angefangen zu nähen. Ich liege gut im Zeitplan und damit das auch so bleibt, werde ich gleich mal weitermachen ...

Bis bald ...
Eure Heike

Montag, 4. September 2017

Upcycling-Sommerkombi

Durch meine kürzliche Nähzimmer-Inventur wurde mir mal wieder vor Augen geführt, wie viel sich in den Jahren bei mir schon angehäuft hat an Stoffen, Bändern etc. (von den Maschinen ganz zu schweigen). Meist war das Haben-wollen-Gefühl zu stark, um den (virtuellen) Warenkorb wieder zu leeren, sodass nach und nach immer mehr nützliche und weniger nützliche Sachen den Weg in mein Nähreich fanden.
Bereits bei unserem Umzug im letzten Sommer hatte ich kräftig ausgemistet bzw. Stoffe, bei denen ich wusste, dass ich sie in nächster Zeit nicht vernähen werde, gleich in Kartons im Keller verstaut. In der letzten Woche hab ich mir dann mal einen Überblick über mein Schnittmuster-Chaos verschafft. Auch da hatte ich schon längst keine Übersicht mehr.
Zuallerletzt kamen dann die Kleidungsstücke dran, die mir zum Upcycling überlassen wurden. Auch hier habe ich kräftig ausgemistet, waren doch viele Shirts fleckig (ich sag nur farbige Sonnencreme!) oder sogar löchrig. Nach dem ganzen Sortieren und Ordnen stand mir dann der Sinn nach einem schnellen Erfolgserlebnis. Das "alte" Markenshirt wurde somit zu einem "neuen" Shirt für Junior.
Die Hose ist aus einem weichen Cordstoff mit Rautenmuster genäht. Als Schnitt diente mir hier "Star Man" aus der Ottobre 6/14, den ich jedoch - wie man sieht - gekürzt habe, da es als lange Hose zu sehr nach Schlafanzugshose aussah. So als Bermuda-Shorts zusammen mit dem Shirt gefällt es mir ausgesprochen gut und ich glaube, Junior wird mit dem Ergebnis auch zufrieden sein.
Bis bald ...
Eure Heike

Mittwoch, 30. August 2017

Herbstkind Sew Along 2017 #2

Ich bin dabei und es geht los ... 

Welchen Stoff wähle ich ? ... Welchen Schnitt ? 

Was brauch ich sonst noch ? ... Brauch ich vielleicht Anregungen & Ideen ? ...

Runde 2 des Sew Along. Bei dem angekündigten Hausanzug für Junior ist es geblieben, auch wenn ich kurz in Versuchung war, ihm eine neue Winterjacke zu nähen. Aber "leider" ist er mit Winterjacken bereits gut versorgt, sodass eine weitere wirklich nicht gebraucht wird.

Die Stoffauswahl ging unerwartet zügig, hatte ich doch die perfekten Stoffe für ein Herbstoutfit bereits in meinem Fundus. Eigentlich wollte ich die mal für mich selbst vernähen, aber das hätte noch Jahre gedauert. Jetzt haben die herrlich weichen Stoffe eben ihre Bestimmung in einem Outfit für Junior gefunden.

Bei den Schnitten war ich mir zuerst nicht ganz sicher. Ich wollte gern war Neues ausprobieren, allerdings passiert es da häufig, dass ich völlig an Junior's Geschmack vorbeinähe. Bei diesem Hoodie war zumindest klar, dass Junior ihn schnitttechnisch mögen wird und genäht habe ich ihn auch erst ein einziges Mal. Gilt also noch als "neu". ;)

"Indigo" dagegen ist erst vor kurzem bei mir ins Nähzimmer eingezogen. Die Schnittführung mit den gebogenen Beinen und die Möglichkeit, sich mit der Cover völlig austoben zu können, hat mich dazu bewogen, seit langem mal wieder ein Schnittmuster von Farbenmix zu kaufen. Da "Indigo" recht figurnah geschnitten ist, ist sie zudem prädestiniert für meinen schmalen Junior.

Läuft bei mir, würde ich sagen ... ;) Und wie sieht's bei euch aus?

Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 24. August 2017

Herbstkind Sew Along 2017 #1

Die Runde 1 des Sew Along ist gestartet und ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, mal wieder daran teilzunehmen. Im Jahr 2013, d.h. also im allerersten Herbstkind Sew Along, habe ich mich an einer Jacke versucht (s. hier, hier und hier), die auch jetzt noch - 4 Jahre später - unfertig in der UFO-Kiste liegt. Die Ablehnung von Junior gegen mein Werk war zu groß, sodass meine Motivation, die Jacke fertigzustellen, gegen 0 ging.

Dieses Jahr wird es wohl keine Jacke werden. Mein HSA 2017 wird sich um einen Hausanzug drehen. Der wird hier in der kühlen Jahreszeit gebraucht und auch gern getragen, sodass ich - wenn ich nicht bei der Stoffauswahl total daneben liege - eigentlich nichts falsch machen kann. Ich habe auch schon einige Ideen, muss mir aber noch darüber im Klaren werden, wie das Ergebnis nun aussehen soll.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Posts all der anderen, die auch am HSA teilnehmen, bieten sie doch eine wunderbare Inspirationsquelle.

Bis bald ...
Eure Heike

Mittwoch, 23. August 2017

Neon-Hoodie

In der letzten Herbst/Winter-Saison habe ich auf Wunsch von Junior einen schönen neon-gelben Sweatstoff gekauft. Unbedingt (!) wollte er daraus einen Hoodie haben ... Tja, manchmal ist das Leben 1.0 einfach zu stressig und der Schrank von Junior war zudem eh schon mehr als gut gefüllt; da ist der Neon-Hoodie dann einfach in Vergessenheit geraten.
Dieses Jahr allerdings darf er dann in der 80er-Jahre-Trendfarbe strahlen. Relativ schnell hatte ich mich für den Schnitt "Salty Wind" aus der Ottobre 4/17 entschieden. Anders als dort vorgesehen, habe ich vorn eine Bauchtasche aufgenäht, bei der an den Eingriffen das Futter hervorblitzt.
Auf der Rückseite des ansonsten recht schlicht gehaltenen Hoodies habe ich noch zwei Zahlen im College-Style appliziert. Ich hoffe, dass sich die Ränder nach ein paar Runden in der Waschmaschine noch schön einrollen.
Ich bin guter Dinge, dass der Hoodie Junior gefallen und er ihm bereits in unserem Urlaub bei einer steifen Nordsee-Brise schon gute Dienste leisten wird.

Bis bald ...
Eure Heike

Sonntag, 20. August 2017

Duden - Mein Weg ans Gymnasium

Bei vielen stellt sich die Frage, ob das Kind den Übertritt aufs Gymnasium schaffen wird. Der Leistungsdruck ist selbst bei den Kleinen schon groß und ich glaube nicht, dass sich das in den nächsten Jahren ändern wird. Viele nehmen schon in der Grundschule Nachhilfe, um möglichst gute Noten zu bekommen. Davon kann man halten was man will. Ich bin der Meinung, dass es zumindest in der Grundschule noch ohne externe Nachhilfe gehen kann.
Die regionalisierten Duden Lernhilfen „Mein Weg ans Gymnasium“ (Bayern), wurden z.B. von erfahrenen Grundschulpädagogen erarbeitet. Kompetenzorientiert und passgenau zugeschnitten auf den aktuellen bayerischen Lehrplan soll die Lernhilfe frühzeitig das Kind unterstützen und langfristig die Deutsch- und Mathematikkenntnisse verbessern. Regeln und Lerninhalte werden kinderleicht erklärt und mit Beispielen veranschaulicht. Ein kleiner Einschätzungstest zeigt dann, wo noch geübt werden muss. Durch das gezielte Training werden die Grundlagen gesichert und Lücken geschlossen.

Der Lernhelfer Mathematik, welcher mir für eine Rezension zur Verfügung gestellt wurde, beinhaltet die Themen Grundrechenarten, Raum und Form, Muster und Strukturen, Größen und Messen und Arbeit an Sachsituationen.
Tests am Ende jedes Kapitels sorgen für mehr Sicherheit und Selbstvertrauen vor der nächsten Probe. Durch ein separates Lösungsheft kann unter realen Bedingungen (und ohne Schummeln) geübt werden.
Ich persönlich bin von dem Lernhelfer mehr als angetan und kann ihn allen "betroffenen" Eltern bzw. deren Kindern wirklich ans Herz legen. Einfacher lernt es sich bestimmt nicht!

Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 17. August 2017

ABC

Als ich (mal wieder) auf der Seite von Mamasliebchen gelandet bin, habe ich dort den ABC-Jersey entdeckt. Ich fand den so schön, dass ich ihn gleich bestellt habe, um Junior zum Start in die 2. Klasse neu einzukleiden. Zusammen mit den beiden Kombistoffen (dünner Sommersweat bzw. Strickstoff) aus meinem Fundus ist ein echt cooler Pullover nach dem Schnitt "Railway Stripes" (Ottobre 1/14) entstanden.

Sämtliche Teilungsnähte habe ich mit der normalen Nähmaschine genäht, die Nahtzugaben dann aufgebügelt und dann mit der Cover versäubert. Ist etwas zeitaufwändiger, aber das Ergebnis überzeugt mich.

Ich bin schon sehr gespannt, ob die Euphorie und der Enthusiasmus, mit denen Junior die 1. Klasse gemeistert hat, auch in der 2. Klasse noch anhalten werden. Aber dank seiner Lehrerin wird sicher auch der Unterricht in der 2. Klasse wieder sehr abwechslungsreich gestaltet sein, sodass Junior sicher noch nicht in die "Null-Bock-auf-Schule"-Phase eintreten wird.

Bis bald ...
Eure Heike

Dienstag, 15. August 2017

Nicole Grom: Irina und das sprechende Bild

Mit ihrem fantastischen Roman für Kinder erschafft Nicole Grom eine Welt voller Wunder und rätselhafter Figuren. In „Irina und das sprechende Bild“ besteht ein kleines Mädchen ein großes Abenteuer und überwindet so seine Ängste und seine Trauer. Der Kiel & Feder Verlag bringt im Spätsommer das Kinderbuch mit Illustrationen von Jörn Fuhlendorf heraus. 
Das Mädchen Irina lebt in einer Stadt namens Archastran. Einsam trauert Irina um ihre verstorbene Mutter, während ihr Vater als vielbeschäftigter Kaufmann kaum Zeit für sie hat. Ihre Tage sind mit ödem Französisch-, Tanz- und Mathematikunterricht gefüllt. In einem Gebet an ihre Mutter wünscht sie sich nichts sehnlicher als ein kleines Wunder. Da bekommt sie Besuch von einer Brieftaube mit einem geheimnisvollen Auftrag für Irina. Weder weiß sie, von wem die Nachricht wirklich stammt, noch, wohin sie der Weg führen wird. Doch sie stürzt sich ins Abenteuer.
Der Brief schickt Irina auf eine Insel im Ulmensee, wo ein Wundertäter ihr eine schwarze Holztafel überreicht, die den Titel „Das sprechende Bild“ trägt. Auf der Suche nach dem rechtmäßigen Besitzer des rätselhaften Bilds und dem noch rätselhafteren Ort namens Ridnitsirednuwsad muss Irina schaurige Begegnungen überstehen. Dabei bekommt sie unerwartete Hilfe von der Hexe Baba Jaga, der Wölfin Wolke und einer goldenen Feder. Irina selbst verhilft wiederum einem verzweifelten Puppenspieler zu einem neuen Erfolgsprogramm sowie der Nixe Russalka und dem Müller Vitali zu einer glücklichen Unterwasserhochzeit
Am Ende hat Irina tatsächlich viele Wunder erlebt, wenn auch auf eine völlig andere Weise als erwartet. Nicole Grom erzählt ein zeitloses Märchenabenteuer, das lehrt, die Angst zu überwinden, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken – und dass es zu Hause eben doch am schönsten ist. Die spannende Geschichte wird mit Illustrationen von Jörn Fuhlendorf lebendig bebildert.

Bis bald ...
Eure Heike

Freitag, 11. August 2017

Kokosnuss

Wie erwähnt (s. hier) habe ich vor kurzem eine Inventur in meinem Nähzimmer durchgeführt. Junior hört z.Zt. sehr gern Hörspiele vom kleinen Drachen Kokosnuss und als er in meinem Inventur-Chaos die passenden Stoffe entdeckt hat, sollte ich unbedingt daraus was für ihn nähen. Mit T-Shirts ist er ziemlich gut eingedeckt, da musste jetzt nicht noch eins her. Aber für den kommenden Herbst/Winter brauchte er noch einen neuen Schlafanzug. Perfekt, da ich dadurch den kompletten Motivstoff aufbrauchen konnte und nicht wieder ein Stück mehr in meiner Restekiste gelandet ist.
 
 
Als Schnitte habe ich "Railway Stripes" (Ottobre 1/14) ohne Teilung und "Fall Asleep" (Ottobre 6/15) verwendet.

Momentan habe ich wieder einen richtigen Flow beim Nähen ... ich habe viele Ideen, die ich umsetzen möchte ... und zum Glück momentan auch Zeit dazu. Ihr werdet also noch einiges hier zu sehen bekommen.

Bis bald ...
Eure Heike

Montag, 7. August 2017

Die Duden-Minis

Endlich gab es auch bei uns Zeugnisse und wir sind in die lang ersehnten Sommerferien gestartet. Auch wenn Junior wirklich sehr gern zur Schule geht, wird er sicher die 6 Wochen genießen, in denen er nach Herzenslust spielen und toben kann und es keine festen Schlafenszeiten gibt. Wenn wir uns dann zu dritt auf die lange Reise an die Nordsee machen, habe ich zwei Mitmach-Minis von Duden mit im Gepäck.
Duden Mini Nr. 2 (oben links im Bild) enthält zwei spannende Geschichten rund um den Hasen Paul und seine Freunde (s. auch hier). Warum ist der kleine Hasenjunge schneller wieder gesund als gedacht? Und welche spannenden Zaubertricks lernen Paul und seine Freunde auf dem Jahrmarkt kennen?
Duden Mini Nr. 3 (ganz oben rechts im Bild) nimmt Junior mit auf eine spannende Reise durch das ABC. Welche Wortarten gibt es? Welche Lebensmittel beginnen mit dem Buchstaben A?
Durch die vielen bunten Mal-, Spiel- und Rätselseiten wird zumindest ein Teil der Autofahrt für Junior sicher wie im Flug vergehen. Den anderen Teil wird er erfahrungsgemäß verschlafen ... so wie ich auch ... :)

Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 3. August 2017

Was bleibt ...

Bis ich vor kurzem im Sale doch mal wieder schwach geworden bin, hatte ich bereits seit längerer Zeit keinen neuen Stoff gekauft. Ich war irgendwie übersättigt und wenn mich doch mal ein Design angesprochen hat, habe ich mir mit Blick auf mein überquellendes Stoffregal ein lautes "NEIN" zugerufen und den virtuellen Warenkorb schnell wieder geleert. Inzwischen habe ich eine kleine Inventur gemacht und festgestellt, dass ich zwar viele Stoffe habe, diese aber aufgrund der Disharmonie zwischen ihrem Muster und dem Alter von Junior nun nicht mehr für ihn vernähen kann. Einiges - jedoch vornehmlich kleine Reste - habe ich zu Babykleidung vernäht (z.B. hier und hier). Geblieben ist ein großer Stapel an Stoffen, den ich jetzt erst mal ausgelagert habe, damit im Regal nur noch die Stoffe liegen, die ich tatsächlich auch für Junior noch vernähen werde/kann/darf.
Einen der verbliebenen Stoffe habe ich mir aus einer Laune heraus dann gleich gegriffen und ein Shirt nach dem Schnitt "Short Sleeve" aus der Ottobre 3/13 genäht. Der coole Bär macht sich hervorragend in Kombination mit einer Jeans - z.Zt. eines meiner Lieblingsoutfits für Junior.

Bis bald ...
Eure Heike

Montag, 31. Juli 2017

Amsterdam

Anfang Juli war ich für ein verlängertes Wochenende mit meiner Freundin in Amsterdam. Wir waren schon oft zusammen auf Tour und wir lieben es, neue Städte für uns zu entdecken. Dieses Mal haben wir uns entgegen unserer Gewohnheiten einfach nur treiben lassen und sind nur mit Kamera und Stadtplan bewaffnet durch die Gassen und Gässchen gestreift. Amsterdam hat so was gemütliches und ungehetztes, was es uns einfach gemacht hat, trotz der kurzen Zeit dort in Urlaubsstimmung zu kommen.
Die Grachten sind ein Symbol der Stadt und von großem kulturellen und geschichtlichen Wert. 2010 beschloss das Welterbekomitee, den aus dem 17. Jahrhundert stammenden Amsterdamer Grachtengürtel in die Liste des UNESCO-Welterbes aufzunehmen.
Wer Amsterdam besucht, kommt nicht umhin in eines der vielen Käsegeschäfte zu gehen und sich einmal durch's komplette Sortiment zu probieren. Zumindest uns ging es so. Natürlich haben wir uns auch mit dem ein oder andern Käsestück (samt passendem Senf) für zuhause eingedeckt und so schnell wie der dann aufgefuttert war, muss ich ganz bald noch mal nach Amsterdam und Nachschub besorgen ...
Eine der einzigartigsten Sehenswürdigkeiten im Zentrum von Amsterdam befindet sich hinter einer Tür am Spuiplein. Diese Tür führt in den Begijnhof, einen mittelalterlichen Beginenhof, in dem Nonnen dieses katholischen Ordens lebten. Es lässt sich nicht mehr ganz nachvollziehen, wann genau, aber irgendwann im 14. Jahrhundert wurde dieser Hof als Wohnumgebung für die Beginen gestiftet. Diese Frauen lebten als Nonnen, jedoch nicht innerhalb einer Klostergemeinschaft und genossen deshalb mehr Freiheiten. Im 16. Jahrhundert wurde der katholische Glaube verboten, der Beginenhof war jedoch die einzige katholische Einrichtung, die erhalten blieb, da die Häuser im Privatbesitz der Beginen waren. Sie mussten jedoch die Kapelle aufgeben. Später wurde hinter den Fassaden einiger der Wohnhäuser eine neue Kirche erbaut, eine sogenannte ‚schuilkerk‘ (Versteckkirche). Diese kann nach wie vor besucht werden.
Sobald man den Begijnhof betritt, sieht man gleich links das Houten Huys (erbaut im Jahr 1528). Dies ist eines der beiden noch erhaltenen Holzhäuser von Amsterdam. Ursprünglich waren alle Häuser in Amsterdam aus Holz erbaut, aber aufgrund der Brandgefahr wurde Backstein als Baumaterial Pflicht. Dieses Gebäude wird nach wie vor als Wohnhaus genutzt.

Vorbei an Straßenkünstlern und am Reiterstandbild der Königin Wilhelmina (1880-1962) am Rokin, einer belebten Kreuzung in der City ...

... kamen wir zur Oude Kerk im Herzen von Amsterdams Rotlichtviertel. Dort war es nur meiner Neugier zu verdanken, dass wir auf den kleinen Laden gestossen sind, der die wohl leckersten Pralinen verkauft hat, die ich je gegessen habe. Die wahnsinnig große Auswahl hat es mir schwer gemacht, aber schlussendlich war die Apple-Cinnamon-Calvados-Praline meine absolute Favoritin!

Da wir keinen Plan und keinen Zeitdruck hatten, blieb viel Zeit zum stehenbleiben und genießen. Schönes und skurriles wurde prompt fotografiert, was bei vielen Urlauben nicht möglich war, da wir häufig von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gelaufen sind und manchmal gar nicht nach links und rechts geschaut haben. Im Amsterdam war alles anders ...

Wo will man auf einem Hausboot wohnen, wenn nicht hier in Amsterdam ? Ich war fasziniert von dieser Art zu wohnen und bilde mir ein, dass ich bei meinem nächsten Besuch hier genau das mal ausprobieren will. Ist halt doch noch mal was ganz anders als ein 08/15-Hotelzimmer.



Der 350 Jahre alte königliche Palast auf dem Damplatz war ursprünglich das Rathaus von Amsterdam. 1808 wurde das Rathaus von König Louis Napoleon Bonaparte in einen Palast umgewandelt. Er ist nicht der Wohnort der Königsfamilie, aber gelegentlich werden hier wichtige Gäste empfangen.
Wer in Amsterdam stilvoll shoppen möchte, der sollte dem ehemaligen Hauptpostamt einen Besuch abstatten. Das Gebäude, welches Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des königlichen Palastes und beherbergt das Shoppingcenter Magna Plaza.

Bei der obligatorischen Grachtenfahrt sind viele Sehenswürdigkeiten im Zeitlupentempo an uns vorbeigezogen; wir haben über rote Backsteingebäude, elegante Giebelhäuser und das nur einen Meter schmale Haus am Singel Nr. 7 gestaunt.





Das Homomonument (nächstes Bild) ist ein Denkmal bei der Westerkerk. Es wurde 1987 errichtet und ist allen homosexuellen Menschen gewidmet, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung unterdrückt oder ermordet wurden und werden sowie jenen, die aktiv gegen Hass und Unterdrückung und für Freiheit und Gleichberechtigung eintreten. Es ist weltweit das erste Monument dieser Art.
Auf unseren Streifzügen durch die Stadt kamen wir immer wieder an kleinen Märkten vorbei; hier z.B. ein Bücher(floh)markt.


Street Art hat in Amsterdam viele Gesichter ...

De Waag, das ehemalige Waagenhaus der Stadt Amsterdam, stammt aus dem 15. Jahrhundert und war ursprünglich mal ein Stadttor namens Sint Antoniespoort, das Teil der Stadtmauer war. Nachdem man die Stadt erweiterte und das Stadttor nicht mehr nützlich war, zog in das Gebäude die Stadtwaage ein. Schwere Gegenstände wie Kanonen oder Anker wurden hier gewogen. In den oberen Geschossen hatten sich verschiedene Zünfte niedergelassen. Auch die Chirurgen hatten in De Waag ihren Operationssaal. Rembrandt malte in diesem Saal sein berühmtes Gemälde "Die Anatomiestunde". Die jeweiligen Zünfte hatten ihren eigenen Eingang. Noch heute sind an der Mauer die Fassadensteine der Zünfte wie Schmiede und Steinmetze zu sehen. Seit 1819 wird die Waage nicht mehr genutzt; das Gebäude diente später als Ausstellungsräumlichkeit für diverse Museen. Inzwischen sind Waagen, Zünfte, Museumsgegenstände verschwunden und ein Restaurant ist eingezogen.
Vorbei an der Oper ...
... über den Rembrandtplein - einem der Hotspots des Amsterdamer Nachtlebens - ...
... ging es zum schwimmenden Blumenmarkt. Der Bloemenmarkt (wie er von den Holländern bezeichnet wird) ist ein Abschnitt der Singel-Gracht und ein Paradies für Blumenliebhaber wie mich. Dieser Markt besteht bereits seit 1862, als die Blumenzüchter ihre Waren per Boot über den Fluss Amstel in die Stadt brachten. Der moderne Markt der heutigen Zeit befindet sich übrigens auf fünf Frachtschiffen und ist nach wie vor sehenswert. Auf jedem dieser Schiffe befindet sich ein Glashaus, eine kleinere Version der Treibhäuser, die man im gesamten Land findet, und die Hollands Status als internationaler Hotspot für Blumen das ganze Jahr über sichern. Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen, Nelken, Veilchen, Pfingstrosen oder Orchideen: alle sind sie auf dem Blumenmarkt zu finden, und zwar das ganze Jahr über. Und darüber hinaus bieten die Händler Zimmerpflanzen, Kräuter, Samen und Blumenzwiebeln zum Verkauf.



Ganz oben, im elften Stock des Doubletree by Hilton, ganz in der Nähe des Hauptbahnhofes findet man die Skylounge. Von hier hat man einen fantastischen Blick über die ganze Stadt. Gegen 22 Uhr sind wir von unserem Hotel aus losmarschiert und haben am Freitagabend noch ganz unkompliziert einen Tisch bekommen. Beim Blick auf die Cocktailkarte (16 EUR für einen Cocktail) ist es uns fast wieder vergangen, aber hey, wir sind ja schließlich im Urlaub! Und die Aussicht bezahlt man sozusagen mit ...


Bei unserem späteren Heimweg kam noch das ein oder andere Mal die Kamera zum Einsatz. Es war aber auch einfach ein wunderschöner Anblick, wie sich die vielen Lichter im Wasser der Grachten gespiegelt haben!

An unserem letzten Tag zog es uns ins Grüne. Der Vondel Park ist der größte Stadtpark Amsterdams und seit 1669 ein nationales Denkmal. Im Sommer der 70er Jahre zogen Hunderttausende von Hippies aus nah und fern zum Vondelpark. Luftfahrtgesellschaften wie KLM und Pan Am boten sogar weltweit Werbesonderflüge nach Amsterdam, zum Hippie Park an. Die Einheimischen ließen ihre Hunde nicht mehr im Park aus und überließen den jungen Besuchern für den Sommer den Park. Kaum vorstellbar, in der heutigen Zeit.





Nach unserem Spaziergang durch den Park wollten wir zurück in die Stadt laufen und sind am Museumplein zufällig auf die
gestossen. BMX, Basketball, Fußball, Inline Skate und Skateboard - es gab nichts, was es nicht gab. Das erste Mal habe ich mich an Sportfotografie probiert. Gar nicht so einfach, da ich mir mit Skateboard und BMX auch nicht gerade die langsamstens Sportarten zum üben rausgesucht hatte ... Aber ein paar brauchbare Bilder sind doch dabei rausgekommen:
 






Das beliebte Fotomotiv "I amsterdam" vor dem Rijksmuseum war völlig von Touristen in Beschlag genommen. Über 2 Meter hoch sind die roten und weißen Buchstaben des 23,5 Meter breiten Slogans. Da wir mit Blick auf den immer dunkler werdenden Himmel nicht so lange warten wollten, bis vielleicht mal ein besseres Foto möglich wäre, gibt es leider nur eins, bei dem ihr den Schriftzug nur mit viel Phantasie erkennen könnt.


Das Rijksmuseum ist das nationale Museum Hollands, das die Geschichte des Landes vom Mittelalter bis heute erzählt. Die weltberühmten Höhepunkte aus dem Goldenen Jahrhundert, der Blütezeit Hollands – wie die Nachtwache von Rembrandt van Rijn und die Milchmagd von Johannes Vermeer – können im Rijksmuseum bewundert werden.
Jetzt sind es inzwischen schon 3 Wochen, seit ich in dieser zauberhaften Stadt sein durfte. Es war eine andere Art von Städtereise, die uns aber sehr gut getan hat. In den drei Tagen des sich-treiben-lassens hatten wir so viel Zeit zum reden und fotografieren wie schon lange nicht mehr. Diese besondere Stadt am Wasser hat einen Platz in meinem Herzen bekommen und ich kann mit Fug und Recht sagen:

Bis bald ...
Eure Heike