Donnerstag, 13. April 2017

Selbst Kühe werden recycelt!

Vergangenes Wochenende habe ich wieder einige Vielleicht-brauchst-du-die-noch-Sachen bekommen. Als erstes fiel mir ein Shirt mit einer schon etwas verwaschenen Kuh in die Hände. Alltagstauglich war es nicht mehr, aber da Junior gerade wieder neue Schlafanzüge braucht, habe ich kurzerhand einen Xater zugeschnitten.


Passend dazu gab es eine "Fall Asleep" (Ottobre 6/15) aus schwarzem Jersey mit dicken weißen Punkten. Ich bin zufrieden mit der schwarz/weiß Kombi und hoffe, dass Junior seinen neuen Schlafanzug nach seiner Rückkehr aus den Ferien ebenfalls absegnet. Er weilt nämlich zur Zeit mit seinen Großeltern auf Teneriffa und lässt es sich gut gehen. Aber das hat er sich auch mal verdient! :)
Bis bald ...
Eure Heike

Freitag, 7. April 2017

Seebär

Hier hatte ich euch ja schon geschrieben, dass ich Stoffe zur Verfügung gestellt bekommen habe, die ich zu einem Designbeispiel vernähen durfte. Neben dem Bootsjersey lag noch ein toller gestreifter Sommersweat in meinem Paket.
Sofort hatte ich den passenden Kombistoff vor Augen. Seit ich im August 2013 diesen Neo genäht hatte, lag der Jersey mit den tollen maritimen Motiven im Schrank. Immer wieder hatte ich ihn in der Hand, um ihn dann schlussendlich doch wieder zurückzulegen. Seine Zeit war einfach noch nicht gekommen.
Jetzt hat er seinen 2. großen Auftritt bei diesem Tomboy. Anders als bei diesem Exemplar habe ich auf die Schulterpatten verzichtet. Dafür habe ich die Armpatches aufgenäht und zwar - genau wie die Armabschlüsse - offenkantig. Das gibt dem ganzen einen coolen Touch ...
Vor kurzem hatte ich die Stickdatei "Seebär" das erste Mal bei Paul&Clara gesehen. Das kann man wohl Fügung nennen, denn als ich über dem Zuschnitt saß, fiel sie mir wieder ein und ich musste sie gleich auf meinem Tomboy verewigen. Die Rückseite ist dafür schlicht gehalten; die gelben Covernähte am Saum geben eine frische Note.

Bis bald ...
Eure Heike

Montag, 3. April 2017

Herziger Resteabbau

Demnächst erblickt ein kleines Mädchen das Licht der Welt und natürlich will ich es mir nicht nehmen lassen, die Kleine mit einem selbstgenähten Geschenk zu begrüßen. Meine Restekiste quillt über - nur die mädchentauglichen Stoffe sind eher Mangelware.
Nichtsdestotrotz wurde ich fündig und habe aus dem süßen Herzstoff zusammen mit weißem Uni-Jersey ein Shirt "David" aus der Ottobre 4/13 genäht. Aufgepeppt habe ich das Vorderteil mit einer zuckersüßen Freebie-Stickerei ("Rosalie" von Der Nadelflüsterer).
Nun kann ich nur noch hoffen, dass die Mama genauso begeistert von dem süßen Pulli ist und er oft getragen wird. Habe extra schon in Gr. 62 genäht ... die ganz kleinen Größen werden ja unter Umständen übersprungen bzw. sind schon zur Genüge vorhanden. Wie handhabt ihr das bei Geschenken für Neugeborene? Näht ihr in den kleinen Größen oder gleich schon etwas größer?
Bis bald ...
Eure Heike

Donnerstag, 23. März 2017

Lena liest ums Leben

Was tun, wenn der geliebte Vater todkrank ist? Die elfjährige Lena sucht und findet die Lösung im Vorlesen, das ihren geliebten Papa retten soll. Alles beginnt mit einem Unfall, bei dem Lenas Vater, geplagt von Schwindelanfällen, kopfüber in das Seelöwenbecken des Stuttgarter Zoos fällt. Schnell wird klar, dass mit ihm etwas nicht stimmt, denn auf die vielen Arzttermine folgen Krankenhausaufenthalte, und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war.

Für Lena ist klar: Solange sie nicht ausspricht, dass ihr geliebter Vater sterben könnte, kann dies auch nicht Wirklichkeit werden. Und als ihr eines Nachts im Traum Gott erscheint und ihr die Botschaft übermittelt, dass nur sie ihrem Vater helfen kann, sucht sie nach einem Heilmittel, das sie auch schnell findet: Es ist das Vorlesen, das ihren Vater retten kann. Von nun an liest Lena ums Leben! Sie erzählt ihm von dem Abenteuer der drei Freunde Franziska, Nasrin, Fabrizio und dem sonderbaren Erfinder Martin Maier, das ihrem Vater Mut machen und wieder auf die Beine helfen soll.

Doch während Lena so viel Zeit wie möglich mit ihrem Vater verbringt, werden ihre Schulnoten schlechter, sie ist unkonzentriert und hat sogar an ihrem Hobby Tennisspielen keinen richtigen Spaß mehr. Doch den Glauben an die Rettung ihres Vaters verliert sie nie und lässt sich auch von den bösen Gerüchten über seine mysteriöse Krankheit, die im Dorf kursieren, nicht abschrecken.

„Lena liest ums Leben“ ist ein wunderbar zarter Roman (den ich dank des flüssigen Schreibstils binnen 3 Stunden durchgelesen hatte), der daran appelliert, auch in scheinbar aussichtslosen Situationen nie aufzugeben. Meine Buchempfehlung heute für alle, die eine kurzweilige Lektüre suchen.

Bis bald ...
Eure Heike

Freitag, 17. März 2017

Coming soon - KniBo Jo

Bei Nana - von Helden & Glitzerwölkchen könnt ihr bald ein tolles neues Ebook erwerben. KniBo Jo heißt die coole Hose, die ich euch heute schon mal näher vorstellen will.
Die KniBo Jo ist eine sehr wandelbare Hose und kann in vielen verschiedenen Varianten genäht werden. Mit oder ohne Taschen - mit oder ohne Knopfleiste - in der legeren oder doch eher schmalen Version - eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt
Zudem findet ihr im Schnitt eine Teilung, um aus der "normalen" Hose eine Knickerbocker zu machen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, einen Zwickel einzunähen, was die Hose dann im oberen Bereich schön pumpig fallen lässt.
Ich habe mich bei unserem ersten Exemplar aus royalblauem Fleece für die schmale Version ohne Zwickel entschieden. Lediglich versehen mit den vorderen Eingrifftaschen und den Akzenten in neongelb habe ich bei Junior voll ins Schwarze getroffen.
Sobald das Ebook zur KniBo Jo online geht, werde ich euch hier noch mal informieren (und euch dann auch unsere 2. Hose zeigen). Schaut euch dann vor allem auch die Designbeispiele an - im Probenähen sind wirkliche Schmuckstücke entstanden!

Bis bald ...
Eure Heike

Dienstag, 14. März 2017

In der Heimat

Nach unserem erholsamen Kurzurlaub auf dem Ulrichshof sind Junior und ich in meine alte Heimat zu Oma & Opa gefahren. Auch dort hatte ich viel Zeit um mit meiner Kamera auf die Pirsch zu gehen. Bei herrlichstem Wetter habe ich die zotteligen Gesellen abgelichtet. Waren ziemlich fotogen ... aber vielleicht auch nur neugierig. :)



In unserem Garten habe ich mich dann mit der Kamera auf unsere fleißigen kleinen Helfer gestürzt. Bei dem Wetter waren sie schon eifrig auf Futtersuche und der Imker-Opa war sehr zufrieden mit seinen Völkern. Das wird wohl wieder eine reiche Honig-Ernte geben ...
In ihrem eigenen Mehr(hasen)familienstall wohnen diese flauschigen Damen und Herren. Anfänglich noch etwas zögerlich, aber nach kurzer Zeit ist vor allem der schwarz-weiße Osterhase aus sich herausgekommen und hat fröhlich vor meiner Kamera posiert. GNTMH - Germanys next Topmodel-Hase - sag ich da nur ... :)



Mein kleines Steckenpferd bleibt aber die Naturfotografie. Vor allem Nahaufnahmen reizen mich. Nach einem harten Winter mit viel Schnee hinken die Frühlingsblüher dieses Jahr ein wenig hinterher. Aber immerhin ein paar Motive konnte ich einfangen.





Jetzt hat mich der Alltag langsam wieder, aber ich habe mir fest vorgenommen, wieder häufiger mit der Kamera loszuziehen. Auch wenn es manchmal frustrierend ist, weil die Bilder auf dem Monitor dann doch nicht so aussehen, wie ich es gern gehabt hätte, macht es doch unheimlich viel Spaß. Und das ein oder andere gute Foto kommt meist doch dabei raus ...

Bis bald ...
Eure Heike


Montag, 13. März 2017

Fasching - Ulrichshof

Ich bin ja nicht so der Faschings-Fan. Damit Junior aber sein Ninja-Kostüm gebührend ausführen kann, habe ich mich dieses Jahr zu einem Kurzurlaub über Rosenmontag/Faschingsdienstag entschieden. Zusammen mit Junior's bestem Freund aus Kindergartentagen und dessen Mama, die praktischerweise eine meiner besten Freundinnen ist, haben wir vier (zumeist) entspannte Tage im Ulrichshof verbracht.
Die Anreise am Sonntag war geprägt von Fragen a la "Wann sind wir endlich da?" Verständlich ... schließlich hatten sich die Jungs schon länger nicht mehr gesehen. Nach der sehr herzlichen Begrüßung beim Einchecken ging es kurz auf's Zimmer und dann gleich auf Erkundungstour. An der Waldbar gab es den ganzen Tag Getränke für Groß und Klein ...
... die man dann an den verschiedensten Stellen zu sich nehmen konnte. Überall standen stilvolle Ensemble, die dazu einluden, Platz zu nehmen und die freie Zeit zu genießen. Denn die hatten wir definitiv ...

 
Da der Ulrichshof voll auf Kinder jeden Alters ausgerichtet ist, gab es für unsere beiden Jungs unzählige Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Vor allem die riesige Spielscheune sorgte für große Begeisterung und bei uns Mamas für Zeit zum ungestörten Quatschen. Ob Baumhaus, Rutsche, Bällebad, Klettergerüste oder Trampolin - es war für jeden was dabei!
 
  
Irgendwann kam dann aber auch mal der Hunger. Den konnten wir bei Frühstück, Mittag, Kaffee&Kuchen-Snack bzw. Abendessen immer stillen. Eine äußerst reichhaltige Auswahl am Buffet hat sicher für das ein oder andere Kilo mehr auf der Waage gesorgt ... aber man hat ja schließlich Urlaub, gell?! ;)
Zur Faschingszeit durfte natürlich die Deko nicht fehlen. Überall hingen Masken, Lampions oder andere farbenfrohe Dekoelemente und versprühten gute Laune.
Im wunderbar elegant gestalteten Spa-Bereich konnte dann relaxt werden. Leider habe ich es versäumt, einen Termin für eine Massage vorab zu vereinbaren. Vor Ort hatte ich dann kein Termin-Glück mehr ... aber das kann ich ja beim nächsten Besuch besser machen.
Grundsätzlich hat mich die Einrichtung im Ulrichshof sehr beeindruckt. Hier war wirklich ein Innenarchitekt mit Geschmack am Werk! Ganz großes Kino!
Sehr schöne, außergewöhnliche Lampen im ganzen Haus haben eine tolle Atmosphäre verbreitet.
Kurzum - wir waren mehr als nur begeistert! Die Belegschaft des Ulrichshofs war ohne Ausnahme sehr (kinder-)freundlich und hilfsbereit und ich möchte mich hier an dieser Stelle noch mal ganz herzlich für die schöne Zeit bedanken. Wir kommen definitiv wieder - aller Voraussicht nach schon vor der nächsten Krapfenzeit. :)


Bis bald ...
Eure Heike